Nintendo hat seinen Investoren und Geldgebern schlechte Nachrichten zu berichten: Gestern vermeldete man den nächsten Millionenverlust und senkte die Aussichten für das Geschäftsjahr. "Nintendo-typische" Profite könne man demnach nicht versprechen. Bislang habe man mit Wii U noch keinen Umsatz gemacht, dafür seien aber schon viele Kosten durch Entwicklung und Herstellung angefallen.
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Mit dem Launch der neuen Konsole scheint die Ertragslage nun nicht besser zu werden: Denn wie Nintendos globaler CEO, Satoru Iwata, gegenüber Investoren verkündete, werde man Wii U mit Verlust verkaufen. Nintendo habe sich entschieden, lieber einen Preis zu veranschlagen, der im Markt akzeptiert wird. Damit mache man nun mit jeder Konsole, die verkauft wird, etwas Verlust. Diese Verluste möchte man über Software-Verkäufe wieder kompensieren.
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Hardware unter den Herstellkosten zu verkaufen, ist für Nintendo eigentlich höchst untypisch. Mit dem Nintendo 3DS sah man sich im letzten Jahr zu diesem Schritt gezwungen, konnte die Kosten mittlerweile aber so weit drücken, dass die Hardware wieder Gewinne abwirft. Mit Wii U hatte Nintendo stets versprochen, keine Verlust-Verkäufe mehr machen zu wollen. Nun kommt es aber doch noch dazu.

Kommentiert von Verity (Gast)


